Unterwegs in Paris | Wanderlust

Am 17.06. ging es für 6 Tage per Zug in die französische Hauptstadt. Ganz schön lange für einen Städtetrip, aber der Zeitraum war nicht zufällig gewählt, wir hatten Karten für zwei EM-Spiele: Österreich-Portugal und Österreich-Island. Deshalb auch volle 6 Tage in der etwas teuren Stadt.
Und so ging es am Freitag voller Vorfreude los, zuerst Richtung Stuttgart und von da per TGV nach Paris. Ich kann euch übrigens die Anreise per Zug nur empfehlen, viel weniger Stress als mit dem Flugzeug und der Gare du l’Est sowie andere Bahnhöfe befinden sich im Zentrum. Da kann man das Hotel auf den Bahnhof abstimmen, was die Wege schon erheblich verkürzt. Wir hatten zum Beispiel nur 10min zum Hotel zu Fuß (OK vielleicht war es ein bisschen länger, weil ich zu früh abgebogen bin :D). In Paris angekommen erwartete uns dasselbe Wetter wie in Österreich, grau, regnerisch, ungemütlich, dafür aber ein paar Grad mehr. Da unser Hotel mitten in Montmatre lag, machten wir uns gleich auf, um die Gegend zu erkunden und ein Restaurant zu suchen. Wir fanden in der Gegend um die Pigalle sehr viele kleine Cafés, Bäckereien und Restaurants. Am Anfang waren wir noch etwas abgeschreckt von den hohen Preisen, klar wussten wir, dass es um einiges teurer sein wird als in Österreich, aber 9€ für ein großes Bier ist schon ziemlich viel. Wenn ihr im Arr. de l’Opera oder in Montmatre seit, kann ich euch das Dream Café in der Rue des Martyrs (eher am Ende der Straße Richtung Oper) empfehlen. Hier gibt es zur Happy Hour (bis 23:00 Uhr) Bier um 3,5€ und auch Cocktails und Longdrinks. Ihr solltet vor allem die Käse und Wurstplatten probieren!
Am Samstag ging es zuerst Richtung Eiffelturm für ein bisschen Sightseeing und Public Viewing. Danach starteten wir zum Parc du Prince, um das erste Match anzusehen. Das Wetter war leider nicht so besonders, aber das Spiel dafür umso spannender (auch wenn Österreich mehr als nur 1x extremes Glück hatte). Die nächsten Tage wechselten zwischen Fußballschauen und Sightseeing. Der Louvre durfte zum Beispiel nicht fehlen, da der Eintritt sowieso gratis ist unter 26J. und man trotz langer Warteschlange  nicht länger als 20-30min ansteht, ist der Besuch ein Muss! So ließen wir uns von der großen Menge asiatischer Besucher durch das Museum schieben. Am heftigsten war der Andrang natürlich vor der Mona Lisa. Das so ziemlich kleinste Bild im Da Vinci-Trakt wurde regelrecht belagert. Etwas ruhiger war es im anderen Trakt, bei den Gemächern von Napoléon und Louis XIV – übrigens sehr sehenswert!
Am Dienstag sind wir durch die Straßen von Le Marais gebummelt bzw. wollte ich da unbedingt hin und hab deswegen ein wenig Überzeugungsarbeit geleistet. Die Gegend ist bekannt für viele kleine Restaurants, Cafés und Shops. Ich kann euch die Straßen rund um die Bastille empfehlen zum Bummeln und anschließenden Schlendern Richtung Rue de Bretagne und ins Zentrum von Le Marais. Ich habe dann noch eine Secondhand- und Vintagetour durch Paris gemacht, näheres dazu gibt’s hier.

Der Aufenthalt in Paris war auf jeden Fall toll, auch wenn die Preise immer höher steigen und die Franzosen gefühlt immer noch unfreundlicher werden. Die Architektur, die kleinen Cafés, Bars und Shops sind einen Ausflug mehr als wert!

xx K


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