Unterwegs in Prag

Jedes Jahr stellt sich die gleiche Frage: Was tun an Silvester? Natürlich gibt es unzählige Möglichkeiten diesen einen letzten Abend im Jahr zu verbringen und wahrscheinlich ist auch genau das das Problem: Es gibt so viel Auswahl, so viele verschiedene Szenarien. Will ich Silvester am Strand verbringen, einen Cocktail schlürfend und luftige Kleidchen tragend? Oder will ich doch lieber in der Heimat mit Sekt und Raclette feiern? Dieses Jahr haben wir einfach im Oktober schon beschlossen Silvester in Prag zu verbringen. Warum genau Prag, weiß ich gar nicht mehr so genau, aber es stand auf jeden Fall schnell fest, dass es diese Stadt werden würde.
Also ab nach Prag; nach ein paar teilweise etwas längeren Fahrstunden, waren wir auch schon dort. Es war ungefähr 7:00 Uhr, als wir unsere Erkundungstour starteten und durch die Gassen liefen, auf der Suche nach einem Suppenschüssel großen Kaffee und Frühstück. Nachdem der Kaffee getrunken und die Energiereserven wieder halbwegs voll waren, ging die Stadttour weiter.
Am Abend gingen wir früh genug los, um noch irgendwo einen Platz zu ergattern. Ja, es ist ziemlich viel los an Silvester – eh logisch.  Da unsere Zielbar nicht mehr existierte, mussten wir schnell Ersatz finden und liefen Kreuz und Quer durch die Stadt. Die Innenstadt und ihre Lokale waren vollgestopft mit Touristen aus aller Welt, die Prager hielten sich wohl (bewusst?) fern. – Uns wurde später auch klar warum. Es wurde gelacht, es wurde getrunken, es wurde gegessen und um kurz vor Mitternacht ging es an den Wenzelsplatz, von wo aus wir in heftigem Schneeschauer das Feuerwerk beobachteten. Die Prager Einwohner hielten sich wahrscheinlich auch deshalb aus der Innenstadt fern, um den hohen Eintritten zu entgehen. 80€ Eintritt in einen X-beliebigen Club ist für österreichische Verhältnisse schon viel, aber für Prager, die ein weitaus geringeren Lohn haben? – Man kann sich’s denken.

Am 01.01 wollten wir noch das traditionellen Neujahrs Feuerwerk von der Karlsbrücke aus anschauen. Wir: total motiviert mit Sekt bewaffnet und dick eingepackt, liefen früh genug zur Brücke um uns einen guten Platz zu sichern. Und dann? Kam das lange Warten. Auf was? Auf nichts, denn das Feuerwerk fand dann doch nicht statt. Gefühlte 10000 Touristen (und ja, Einheimische auch!) standen mit uns auf dieser Brücke und warteten auf das Feuerwerk. Man muss noch dazu sagen, dass die Prager nicht gerade die begnadetsten Pyrotechniker sind, das haben wir am 31. schon bemerkt. Der restliche Tag verlief dann wie der erste: Es wurde gelacht, es wurde getrunken und es wurde gegessen. Prag, du warst schön.

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 Restaurant – Tipps

La Bottega Bistroteka | Dlouha 39,  Prague 1 | 09:00 – 23:45

Der Kaffee hier ist ein Traum und erst die Kuchenauswahl! Zum Mittag oder Abendessen lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall auch! Vor allem bei den Preisen.

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Mistral Café | Valentinská 11, 110 00 Praha | 10:00 – 23:00

Hier waren wir nach der Ankunft frühstücken, die Preise sind unschlagbar und die Gerichte der Hammer! Eigentlich muss man sich einmal durch die Karte kosten (Salate und Fleischgerichte sind ebenfalls super lecker).

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Prag, bis zum nächsten Mal! xx K

 

 

 

 

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